etaLINK 3000: Blue Inductive bringt ein induktives Schnellladesystem für FTF, mobile Roboter und Flurförderzeuge auf den Markt

Kontaktlose, hochflexible Energieversorgungslösungen für die Automatisierung von Logistikprozessen

LogiMAT Halle 10, Stand C40 – Messe Stuttgart, 19.-21.02.2019

Freiburg, 18.02.2019 – Nach erfolgreichen Feldtests mit namhaften Auftraggebern aus der Automobil- und Logistikbranche hat Blue Inductive 2018 die Serienproduktion seines induktiven Schnellladesystems etaLINK 3000 aufgenommen. Die kontaktlose, flexible Energielösung ermöglicht das „in process charging“ fahrerloser Transportfahrzeuge, mobiler Roboter und Flurförderzeuge. Die patentierte Technologie des Freiburger Unternehmens unterstützt nicht nur die Automatisierung und Flexibilisierung von Logistikprozessen, sondern ist Wegbereiter für einen 100 Prozent autonomen FTF-Betrieb. Die Produkte sind an der LogiMAT 2019 (19.-21. Februar, Stuttgart) am Blue Inductive Messestand C40 in Halle 10 zu sehen.

etaLINK3000 ist ein kontaktloses, flexibles Schnellladesystem für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern in Produktion und Logistik. Es besteht aus einem stationären Sender und fahrzeugseitig aus einer elektronischen Empfangseinheit. Zur Energieübertragung nutzt die von Blue Inductive entwickelte und patentierte etaLINK-Technologie das Prinzip der magnetischen Induktion. Mit Innovationen in den Bereichen Schaltungsdesign, Regelungstechnik und Spulenaufbau ist etaLINK3000 das erste kontaktlose, äußerst kompakte Ladesystem mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent auf dem Markt. Nach erfolgreichen Feldtests wird es seit 2018 in Serie produziert.

Die Ladesysteme haben eine Leistung von 3 kW bei einem maximalen Ladestrom von 60 A und lassen sich einfach nach dem Plug&Play-Prinzip in unterschiedliche Logistik- und Produktionsanlagen integrieren. Dank der sehr kurzen Initialisierungszeit von < 1 Sekunde bis zum Erreichen des vollen Ladestroms ermöglicht etaLINK3000 das so genannte „in process charging“ von FTF, mobilen Robotern und Flurförderzeugen auf eine sehr effiziente Art und Weise. So kann beispielsweise das Zugfahrzeug eines Routenzuges beim Zwischenstopp an einem Supermarkt schnell und wirkungsvoll zwischengeladen werden. Das prozessintegrierte Laden minimiert Ladepausen und steigert so die Flotteneffizienz und den Auslastungsgrad. Die Ladestationen können von den unterschiedlichsten Fahrzeugen, etwa fahrerlose Transportsysteme, Flurförderfahrzeuge oder kleinere Elektrofahrzeuge genutzt werden – ein wichtiger Faktor bei der Automatisierung ganzer Flotten.

 

Durch den Wegfall von Steck- und Schleifkontakten in Kombination mit modernen lithiumbasierten Batterien ist etaLINK3000 nicht nur vollkommen wartungsfrei, sondern auch sehr viel sicherer als herkömmliche Ladesysteme. Ein weiterer Vorteil: Die Ladegeräte lassen sich nahtlos in Predictive-Maintenance-Konzepte einbinden. Zu diesem Zweck sind sie mit einer Echtzeit-Datenerfassung ausgerüstet. Diese überwacht die Betriebszustände und das Alterungsverhalten der Batterien und übermittelt Indikatoren für etwaige Störungen über den CAN-Bus an das Flottenmanagement. Unerwartete Fahrzeugausfälle mit möglichem Stillstand der gesamten Flotte und die damit verbundenen verheerenden Folgekosten lassen sich so vermeiden. Die Flottengröße kann aufgrund der höheren Fahrzeugverfügbarkeit um bis zu 30 Prozent verringert werden.

 

etaLINK3000 erfüllt die aktuellen Anforderungen an eine vollautomatisierte, wartungsfreie Energieversorgung und trägt dazu bei, die Zuverlässigkeit und Prozesseffizienz von Logistik- und Produktionsanlagen zu steigern. Nach dem Serienstart des 3kW-Systems arbeiten die Ingenieure von Blue Inductive bereits an der Entwicklung eines 12kW-Systems, das bis Ende 2019 im Markt eingeführt werden soll.

etaLINK3000: Kontaktloses „in process charging“ von fahrerlosen Transportfahrzeugen:
01. Stationäre Sendeeinheit    02. Stationäre Spule    03. Mobile Spule